Modell DKA-3003F – Hochleistungs-Wäge- und Dosier-Elektronik, die durch einfache Konfiguration für Einkomponenten Dosierung oder Mehrkomponenten Rezeptierung geeignet ist; sowohl zum Füllen als auch zum Entleeren. CE-M eichfähig (OIML R-76 / EN 45501).

Ausstattung und allgemeine Beschreibung
Feuchtigkeitsgeschützte Tastatur mit 5 Funktionstasten - Display mit roten, leuchtstarken LED´s mit 6 Ziffern (Höhe 13 mm) und 6 LED-Statusanzeigen - Gehäuse für den Paneleinbau aus ABS gemäß DIN, 96x96x65mm (BxHxT). - Ausschnitt 90x89 mm (BxH) für die Paneelmontage - Justierung und Set-Up Parametern einstellbar über Tastatur oder PC (mit optionaler Software) - Max. 10.000e oder 2x 3000e @ 0.3 µV/d für die eichpflichtige CE-M Anwendung - Max. 800.000 anzeigbare Ziffernschritte für die innerbetriebliche Anwendung. Interne Auflösung bis zu 3.000.000 Wandlerpunkte/Rechenschritte. - Bis zu *8 Linearisierungspunkte* mit optionaler Software über PC (3 über Tastatur). - 24 Bit Sigma-Delta-A/D-Wandler mit 4 Kanäle, max. 200 Konv./Sek. Autoselekt - Anschluss an bis 16 Wägezellen mit Eingangswiderstand 350 Ohm - Uhrzeit und Datum-Baustein - netzausfallsicherer Datenspeicher - Ausdruck der Dosier- und Verbrauchsdaten - Stromversorgung 12 VDC bis zu 24 VDC.

Serienmäßige Ein- und Ausgänge / Schnittstellen
Bidirektionale serielle Schnittstelle RS232/C, konfigurierbar für den Anschluss an Drucker, Etikettendrucker oder andere externe Einrichtung. - Bidirektionale serielle Schnittstelle RS485, konfigurierbar für PC, SPS oder andere externe Einrichtung - Kommunikationsprotokoll zum Konfigurieren der Rezepte, Materialien - Wiederholungsdurchläufe (Start / Stop der Dosierung, Auswahl der auszuführenden Rezeptur). - 6 MOSFET-Ausgänge 150mA 48 VAC / 150mA 60 VDC (NO) konfigurierbar - 2 konfigurierbare optoisolierte Eingänge: 12...24 VDC, 5mA min - 20mA max. für START/STOP Dosierung; - 16-Bit-D/A-Wandler (nur Ausführung DKA-3003F-AN), konfigurierbar mit: 4-20mA (Last typ. 350Ohm), 0-5VDC oder 0-10VDC (Last min. 10K-Ohm), proportional zum dosierten Netto- oder Bruttogewicht oder der Dosiergeschwindigkeit.

Lieferbare Modelle:
DKA-3003F mit 6 Relaisausgängen und 2 optoisolierten Eingängen,
DKA-3003F-AN mit 6 Relaisausgängen und 2 optoisolierten Eingängen und 16-Bit-Analogausgang

Optionen
Lastaufnehmer oder DMS-Wägemodule - Wägezellen-Anschluss über 7-pol. Steckverbindung – Wägezellenkabel 5 m steckbar – Wägezellenkabel 10 m steckbar – Schalttafel-Einbaudrucker – Druckbildkonfiguration – Pultgehäuse als Tischversion mit eingebautem Netzteil oder Steckernetzteil

Änderungen jederzeit ohne vorherige Ankündigung vorbehalten.


Funktionen
Das Anzeigegerät kann mithilfe einfacher Konfiguration der Parameter folgende Prozeduren ausführen:

Einkomponenten-Dosierung - automatisch oder auch manuell.
(Beschreibung siehe nachfolgend Teil 1)

Einkomponenten-Entnahme-Dosierung mit automatischer Wiederbefüllung des Silos.
(Beschreibung siehe nachfolgend Teil 2)

Mehrkomponenten-Dosierung - automatisch oder auch manuell.
(Beschreibung siehe nachfolgend Teil 3)


Änderungen jederzeit ohne vorherige Ankündigung vorbehalten.


Programmbeschreibung DKA-3003F - 1. Teil

Einkomponenten-Befüllung

Konfiguration zur Ein-Komponenten-Dosierung beim Befüllen, um z.B. ein Material in gleiche Anteile aufzuteilen, zum Befüllen eines Fülltrichters mit DMS-Wägemodulen (als Waage), Abfüllen bestimmter Mengen aus einem Silo oder einen Anwender, bei der manuellen Dosierung zu unterstützen.

Hauptfunktionen
Grundfunktionen (Nullstellung, Tarierung, Gewichtsausdruck) - Wählbarer Dosiermodus, automatisch oder manuelle Unterstützung; - Datenbank für 40 Rezepten mit Zielgewicht, Grenzwert für Grob-/Feinstrom, Nachlauf, +/- Toleranz und programmierbaren Tara-Gewichtswerten (min. / max. Tara) für jedes Rezept. - Schneller Wechsel der Zielgewichte durch vorprogrammierte Taste – zweifache Dosiergeschwindigkeit als Grob- und Feinstrom; ermöglicht durch aktive Ausgänge, mit Entlüftungsfunktion oder mit konfigurierbarer EIN-/Aus-Schaltzeit. - Dosier-Start/Pause über Tastatur oder konfigurierten Eingang - automatischer Ausdruck der Dosierdaten - Speicherung und Ausdruck der Verbrauchswerte - Verbrauch der einzelnen Rezepte und Gesamtverbrauch; Schnelles erneutes Ausdrucken über die Tastaturbefehl. - Automatische Korrektur des Nachlaufs(freier Fall) mit programmierbarer Feinabstimmung. - Programmierbare Anzahl an Wiederholungen des Dosierzyklus oder Einstellung einer Endlosschleife. - Überprüfung einer Vorlast (Tara) beim Start; für jedes Rezept möglich - Toleranztest bei dosiertem Gewicht mit einfacher Nachricht auf dem Display - Analogausgang (optional) proportional zum Gewicht oder zur Dosiergeschwindigkeit. - Kontrolle der Dosierzeit und Alarmmanagement.

Einkomponenten-Dosierung automaitsch

Funktion der automatischen Dosierung:
1) Wurde der Startbefehl gesetzt, werden die folgenden Schritte durchgeführt: a) die Vorlast (Tara) und die Stabilität wird überprüft: b) das automatische Tarieren wird ausgeführt und die automatisierte Dosierung wird durch den festgelegten Ausgang gestartet: Die Dosierung startet mit max. Geschwindigkeit (Grobstrom).
2) Wird der Schwellwert zum Ändern der Geschwindigkeit erreicht, so wird die Dosierung durch den festgelegten Ausgang verlangsamt (Feinstrom).
3) Ist der ZIELWERT abzüglich des Nachlaufs erreicht, wird der Feindosierungs-Ausgang deaktiviert und (für eine definierte Zeit) der Nachlauf abgewartet.
4) Toleranztest des dosierten Gewichtes.
5) Speicherung des Verbrauchs dieses Rezeptes sowie Erhöhung der Zwischensumme des verbrauchten Materials.
6) Gesamtentleerung durch Aktivierung eines festgelegten Ausgangs.
7) Nach Abschluss des Rezeptes wird der Kontakt für die Feindosierung aktiviert und das Instrument wartet auf den Startbefehl oder der nächste Durchgang startet automatisch.

Einkomponenten-Dosierung manuell

Funktion der manuellen Dosierung:
1) Wurde der Startbefehl gesetzt, werden die folgenden Schritte durchgeführt: a) die Vorlast (Tara) und die Stabilität wird überprüft; b) das automatische Tarieren wird ausgeführt und eine optionale gelbe LED leuchtet auf (das Material kann eingefüllt werden.
2) Ist das Gewicht nun innerhalb der Toleranz, aber unterhalb des Zielwertes, so leuchten die optionalen gelbe und grüne LED auf.
3) Ist das Gewicht gleich dem Zielwert, erlischt die optionale gelbe LED und die grüne LED leuchtet weiter.
4) Ist das Gewicht nun innerhalb der Toleranz, aber oberhalb des Zielwertes, so leuchten die optionalen rote LED und grüne LED auf.
5) Ist das Gewicht oberhalb der oberen Toleranz, so leuchtet nur die optionale rote LED.
6) Ist das Gewicht innerhalb der Toleranz gibt der Anwender einen Impuls, um mit der Entleerung fortzufahren.

Und zudem alle Geräte-Funktion – sofern nicht durch diese Programmversion überlagert –, die Sie oben auf dieser Seite bei der Gerätebeschreibung DKA-3003F finden.

Änderungen jederzeit ohne vorherige Ankündigung vorbehalten.


Programmbeschreibung DKA-3003F - 2.Teil

Einkomponenten-Entleerung

Konfiguration zur Ein-Komponenten-Dosierung beim Entleeren, um z.B. ein Material in gleiche Anteile aufzuteilen, oder bestimmte Mengen aus einem Silo/Trichter/Behälter mit DMS-Wägemodulen (als Waage) zu entnehmen, sowie das Silo wieder zu befüllen.

Hauptfunktionen
Grundfunktionen (Nullstellung, Tarierung, Gewichtsausdruck) – automatisches Dosieren beim Entleeren – automatisches Wiederbefüllen des Behälters durch einen bestimmten Kontakt mit konfigurierbarem Start der Befüllung und Grenzwert zur Abschaltung; - Datenbank für 40 Rezepten mit Zielgewicht, Grenzwert für Grob-/Feinstrom, Nachlauf, +/- Toleranz für jedes Rezept. - Schneller Wechsel der Zielgewichte durch vorprogrammierte Taste – Zweifache Dosiergeschwindigkeit als Grob- und Feinstrom; ermöglicht durch aktive Ausgänge, mit Entlüftungsfunktion oder mit konfigurierbarer EIN-/Aus-Schaltzeit - Dosier-Start/Pause über Tastatur oder konfigurierten Eingang - automatischer Ausdruck der Dosierdaten - Speicherung und Ausdruck der Verbrauchswerte - Verbrauch der einzelnen Rezepte und Gesamtverbrauch; schnelles erneutes Ausdrucken über Tastaturbefehl - automatische Korrektur des Nachlaufs(freier Fall) mit programmierbarer Feinabstimmung. - Programmierbare Anzahl an Wiederholungen des Dosierzyklus oder Einstellung einer Endlosschleife. - Toleranztest bei dosiertem Gewicht mit einfacher Nachricht auf dem Display - Analogausgang (optional) proportional zum Gewicht oder zur Dosiergeschwindigkeit. - Kontrolle der Dosierzeit und Alarmmanagement.

Einkomponenten-Dosierung - Entleerung

Funktion der automatischen Dosierung:
1) Wurde der Startbefehl gesetzt, werden die folgenden Schritte durchgeführt: a) die Restmenge im Behälter wird auf Dosiermöglichkeit und die Stabilität wird überprüft: b) das automatische Tarieren wird ausgeführt und die automatisierte Dosierung wird durch den festgelegten Ausgang gestartet: Die Dosierung startet mit max. Geschwindigkeit (Grobstrom).
2) Wird der Schwellwert zum Ändern der Geschwindigkeit erreicht, so wird die Dosierung durch den festgelegten Ausgang verlangsamt (Feinstrom).
3) Ist der ZIELWERT abzüglich des Nachlaufs erreicht, wird der Feindosierungs-Ausgang deaktiviert und (für eine definierte Zeit) der Nachlauf abgewartet.
4) Toleranztest des dosierten Gewichtes.
5) Speicherung des Verbrauchs dieses Rezeptes sowie Erhöhung der Zwischensumme des verbrauchten Materials.
6) Nach Abschluss des Rezeptes wartet das Instrument auf den Startbefehl oder startet die nächste Dosierung automatisch.

Und zudem alle Geräte-Funktion – sofern nicht durch diese Programmversion überlagert –, die Sie oben auf dieser Seite bei der Gerätebeschreibung DKA-3003F finden.

Änderungen jederzeit ohne vorherige Ankündigung vorbehalten.

Mehrkomponenten Dosierung - 3. Teil

Programmbeschreibung Mehrkomponenten-Dosierung

Konfiguration zur Dosierung unterschiedlicher Produkte; sowohl beim Befüllen, als auch beim Entleeren. Das Mischen und Rezeptieren ist durch Ansteuern von Mischern, Rührwerken oder Rüttler durch festgelegte Ausgänge möglich.

Hauptfunktionen
Freischalten, tarieren und Ausdrucken des Gewichts - Datenbank mit bis zu 16 Materialien / Komponenten, was zum Beispiel sein kann: a) Automatisches Dosieren b) manuelles Dosieren mit der Möglichkeit eine Kontrollleuchte zu steuern c) Gesamt- oder Teilentladung d) Teilentladung, um das zu dosierende Material zu gleichen Teilen aufzuteilen e) Timer, zum Steuern eines Mischers, Brenners, Rührwerk oder Rüttler mit voreingestellter Dauer f) Pause für manuelle Operationen g) manuelles Wiegen, um bereits vorgewogene Mengen (Füllstoffe/Zuschlagstoffe) hinzuzufügen.- Man kann jedes Material / Komponente direkt mit einem Eingang (max. 4) oder mit einer Binärkombination (max. 16) verknüpfen. - Datenbank mit bis zu 15 Rezepten; jedes Rezept kann bis zu 8 Materialien / Komponenten enthalten. - Zwei Dosiergeschwindigkeiten (grob und fein); gesteuert durch dauerhaft aktive Ausgänge oder mit konfigurierbarer Ein-/Aus-Schaltzeit. - Start / Pause der Dosierung durch Tastatur oder externe Eingänge. - l Prüfung, ob beim Start der Dosierung eine Vorlast (Tara) gegeben ist. Dieser Wert ist für jede Rezeptur konfigurierbar. - Automatischer Ausdruck der Dosierdaten. - Automatische Neuberechnung des Zielwertes, durch Eingabe des Gesamtgewichts, das dosiert werden soll. - Speicherung und Ausdruck des Verbrauchs: Verbrauch jeder Rezeptur, Verbrauch aller Rezepturen und Gesamtsumme der Dosierungen. - Ausdrucke können über Tastenbefehl wiederholt werden. - Automatische Korrektur des Nachlaufgewichts in Prozent der konfigurierbaren Häufigkeit. - Wiederholungen von konfigurierbaren Wäge-Abläufen, unendliche Wiederholfunktion. - Toleranztest des Dosiergewichts mit geführten Korrekturen mit Hilfe von Displaynachrichten. - Optionaler analoger Ausgang proportional zum Gewicht oder der Dosiergeschwindigkeit. - Überprüfung der max. Dosierzeit.

Funktion der Mehrkomponenten-Dosierung:
1) Wurde der Startbefehl gesetzt, werden die folgenden Schritte durchgeführt: a) die Vorlast (Tara) und die Stabilität wird überprüft: b) das automatische Tarieren wird ausgeführt und die automatisierte Dosierung wird durch den festgelegten Ausgang gestartet: Die Dosierung beginnt mit der ersten Komponente des Rezeptes
2) Wurde das Dosieren der ersten Komponente beendet, startet die nächste Komponente nach vorherigem Tarieren.
3) Nach Abschluss des Rezeptes wird a) der Kontakt für die Feindosierung aktiviert und das Instrument wartet auf den Startbefehl b) startet die nächste konfigurierte Dosierung automatisch.

Und zudem alle Geräte-Funktion – sofern nicht durch diese Programmversion überlagert –, die Sie oben auf dieser Seite bei der Gerätebeschreibung DKA-3003F finden.

Änderungen jederzeit ohne vorherige Ankündigung vorbehalten.

DMS Daten Messen Software Waagen - Doris Schröer e.K.
SCHRÖER-Waagen - Erfahrung seit über 80 Jahren (1928) -
D 41849 Wassenberg - Berliner Allee 8a - RUF +49 (0) 2432 902005